Robert Muir, Peter Pratje und Hans Frey mit Bruno H. Schubertpreis geehrt
27.09.2010

Gleich drei engagierte Naturschützer, deren Arbeit seit vielen Jahren von der Zoologischen Gesellschaf Frankfurt (ZGF) unterstützt bzw. getragen wird, wurden am 27. September in Frankfurt mit dem Bruno H. Schubertpreis ausgezeichnet.

Am Montag den 27. September wurde im Frankfurter Römer der mit insgesamt 100.000 EUR am höchsten dotierte deutsche Naturschutzpreis, der Bruno H. Schubertpreis, verliehen. Aus den Reihen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zählen Dr. Hans Frey, Dr. Peter Pratje und Robert Muir zu den Preisträgern der I. und II. Kategorie.

Der Österreicher Dr. Hans Frey Der erhielt den von der Bruno H. Schubertstiftung verliehenen Preis in der Kategorie I für sein Lebenswerk, den Einsatz für die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen seit mehr als 30 Jahren. Der Deutsche Dr. Peter Pratje und der Brite Robert Muir teilen sich den Preis in der Kategorie II, sie erhalten den Preis für ihr herausragendes Engagement in den ZGF-Naturschutzprojekten zum Schutz großer Menschenaffen. Peter Pratje engagiert sich für den Schutz und die Wiederansiedlung der Orang-Utans und die Erhaltung ihres Lebensraums im Bukit Tigapuluh Nationalpark auf Sumatra. Robert Muir kämpft für die Erhaltung der hochgradig bedrohten Berggorilla-Populationen im Osten der Demokratischen Republik Kongo und den Schutz des Virunga Nationalparks.

In ihrer einleitenden Rede dankte Stadträtin Dr. Manuela Rottmann den Preisträgern für ihr Engagement und zeigte sich stolz, den Preis in Frankfurt verleihen zu dürfen. „Artenschutz ist nicht etwas, was wir nur für Molche tun, sondern auch für uns selbst“, sagte Rottmann.

Die ZGF freut sich mit den Preisträgern und ist stolz, ihre Arbeit mit dem Schubertpreis derart gewürdigt zu sehen. Der Bruno H. Schubertpreis zeichnet seit 1984 Menschen für ihr Engagement im Natur- und Umweltschutz aus, unter den Preisträgern befinden sich so namhafte Personen wie der ehemalige UNEP-Direktor Professor Klaus Töpfer oder der französische Meeresforscher Jacques Cousteau.